Treffen der Pressereferenten 2016 in Zeuthen

Vom 4. bis 5. März 2016 trafen sich die Pressereferenten und Pressereferentinnen aus den Bundesländern unter Leitung des neuen Bundespressereferenten Johann Horvath im Ausbildungshotel des Anne-Dore-Leber-Berufsbildungswerks am Zeuthener See zum diesjährigen Erfahrungsaustausch und zur Planung der weiteren Pressearbeit.

Zu Gast war auch Bundesgeschäftsführerin Marianne Schardt. Sie warb dafür, die Rubrik „vds-aktuell“ in der ZfH intensiver zu nutzen. Es sei ausreichend Platz für Berichte der Referenten und Landesgremien, um so allen Mitgliedern die fachliche Arbeit des vds vor Ort transparent zu machen.

Auch der Bildungsreferent Uwe Brönstrup nahm an der Tagung teil und regte an, regionale Veranstaltungen auf der Internetseite der Bildungsakademie zu platzieren. Er gab einen Überblick über das derzeitige Fortbildungsangebot und bat um Unterstützung bei der Suche nach neuen Standorten und Referenten.

Als Einstieg in die Beratungen wurde der „vds-newsletter“ in der jetzigen Form bewertet. Alle befanden ihn informativ und mit den Rubrikangaben gut strukturiert. Die kurze Inhaltsangabe zum Link ermöglicht eine gezielte Auswahl der Informationen. Der Newsletter diente auch gleich als Impuls für das Ausloten und Bewerten von Möglichkeiten und Grenzen der Pressearbeit in den Ländern. Jeder der Teilnehmer konnte in dieser Phase eine Fülle von Tipps zur Presserecherche und zum Umgang mit Presseorganen beitragen und mitnehmen. Dabei wurde auch deutlich, dass für Stadtstaaten und Bundesländer eine der räumlichen Struktur und Mitgliederzahl angepasste Form der Pressearbeit praktiziert werden muss. Dies umfasst die Bandbreite vom Newsletter per Email bis hin zum Infobrief in Papierform.

Es wurde beschlossen, sich künftig regelmäßig gegenseitig mit den Pressemitteilungen, Newslettern und Zeitschriften der Bundesländer zu versorgen. Eine Liste der Pressesprecher und Schriftleiter mit den aktuellen Kontaktdaten wird erstellt und verschickt. Für die meisten mit einem „Aha-Effekt“ verbunden waren die digitalen und medialen Möglichkeiten der Recherche und Kommunikation, die Simon Nebeling aus Hessen vorstellte. Er wurde gebeten, diesen Themenkomplex ausführlicher beim nächsten Treffen in 2017 zu erläutern.

Die praktizierten Formen der Öffentlichkeitsarbeit, wie z. B. Fachtage und Besuche in den Studienseminaren werden intensiv zur Mitgliederwerbung genutzt. In der unmittelbaren Begegnung mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Schulformen kann die fachliche Arbeit des vds überzeugender dargestellt und mit Printmedien dokumentiert werden. Wie wichtig die Werbung von neuen Mitgliedern ist, zeigen die zurückgehenden Zahlen in fast allen Bundesländern.

An der Mitgliederfrage entzündete sich auch eine sehr intensive und engagierte Diskussion um die Identität und Professionalität des Sonderpädagogen in inklusiven Bildungssystemen. Hier sind landauf landab eine hochgradige Verunsicherung besonders in allen inklusiven Arbeitsfeldern und eine fachliche „Heimatlosigkeit“ festzustellen. Die Pressereferenten regten an, in allen Gremien zur Profilbildung des Sonderpädagogen eine umfassende Situationsanalyse vorzunehmen und fundierte Positionen zu erarbeiten.

Übereinstimmend wurde von allen hervorgehoben, wie bedeutend die ZfH mit ihrem hohen wissenschaftlichen Niveau für das Renommee des vds als Fachverband auf europäischer Ebene ist. Andererseits müsse aber auch der Bereich „vds-aktuell“ deutlich umfassender mit Inhalten, Positionen und Aktivitäten aus dem Verbandsleben gefüllt werden. Am Ende der sehr ergiebigen Tagung stand die Terminplanung für 2017.

Das nächste Treffen findet wie schon in den letzten Jahren wieder in Zeuthen statt und zwar vom 10. bis 11. März 2017.

 

 Johann Horvath, Bundespressereferent  

zurück