Susanne Eisenmann neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz
Feierliche Amtseinführung im Bundesrat in Berlin

Im Rahmen des Neujahrsempfangs des Bundesrats fand wie alljährlich üblich am 30.01.2017 in Berlin die Übernahme der neuen Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz statt.
Eröffnet wurde die Feierstunde mit der Begrüßung durch den Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Udo Michallik. Anschließend überreichte Senatorin Dr. Claudia Bogedan, Präsidentin 2016 aus Bremen, symbolisch den Staffelstab an Ministerin Dr. Susanne Eisenmann aus Baden-Württemberg.
Damit übernimmt zum vierten Mal in Folge eine Frau die Präsidentschaft. In der einjährigen Amtszeit liegt es nun in ihren Händen, wichtige bildungspolitische Fragen unter Berücksichtigung der Länderhoheit zu koordinieren.
Hatte Senatorin Dr. Bogedan die Digitalisierung als Schwerpunkt ihrer Arbeit gesetzt, wird der Akzent im Jahr 2017 auf der beruflichen Bildung im dualen System liegen. Ministerin und Präsidentin Eisenmann sieht eine starke duale Ausbildung als gleichwertige Alternative zum Hochschulstudium, dies insbesondere unter Berücksichtigung der in vielen Studiengängen hohen Abbrecherquote, die zeigt „dass nicht jeder im Bereich der Hochschule richtig aufgestellt ist.“ In der Einschätzung, dass einer deutlichen Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf deshalb oberste Priorität zukommt, zeigten sich die Vertreter der Länder einig.
Die Bundesvorsitzende des Verbands Sonderpädagogik e.V., Dr. Angela Ehlers, und die Bundesgeschäftsführerin Marianne Schardt überreichten im Namen des Bundesvorstands ein Päckchen mit den wichtigsten bildungspolitischen Positionen des Verbands sowie den Standards der Sonderpädagogischen Förderung, verbunden mit dem Angebot, die Expertise des Verbands jederzeit gern zur Verfügung zu stellen.

Marianne Schardt

zurück