| Christian Lindmeier |
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| Aktuelle Empfehlungen für eine inklusionsorientierte Lehrerbildung - ein Kommentar |
180 |
| Conny Melzer, Clemens Hillenbrand |
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| Aufgaben sonderpädagogischer Lehrkräfte für die inklusive Bildung: empirische Befunde internationaler Studien |
194 |
| Helge Schulz zur Wiesch |
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| Strukturierte Einzelförderung mit TEACCH und STEP |
203 |
| vds aktuell | |
| Bericht aus dem Referat Sehen |
213 |
| Bericht aus dem Referat Hören |
213 |
| Impressionen vom Bundesfachkongress in Weimar |
214 |
Liebe Leserin, lieber Leser,
Inklusion braucht Professionalität – dieses Motto leitet die Arbeit des Verbands bereits seit 2009. Für den Erfolg des Auftrags inklusiver Bildung stellt die Qualifikation der pädagogischen Fachkräfte ein entscheidendes Kriterium dar. Denn letztlich ist es die Aufgabe der Lehr- und Fachkräfte vor Ort, das Recht auf effektive Unterstützung zu verwirklichen. Wie ist dann in Zukunft die Lehrerbildung zu gestalten? Diese Frage steht auch im Mittelpunkt des aktuellen Sonderpädagogischen Kongresses in Weimar vom 25. bis 27. April 2013. In diesem Heft finden Sie erste Impressionen von dieser großen Veranstaltung des Verbands.
Das vorliegende Heft bietet einen Schwerpunkt zu diesem Thema. Der Beitrag von Christian Lindmeier deckt konzeptionelle Unterschiede des Lehramtsstudiums auf. Er greift auf internationale Vorschläge und die vorliegenden Dokumente aus Nordrhein-Westfalen und Berlin zur Umgestaltung der Lehrerbildung zurück. Insbesondere die Verschränkung der Studiengänge des Lehramts Sonderpädagogik mit dem Studium des Lehramts für allgemeine Schulen stellt ein diskutiertes Thema dar.
Auf empirische Befunde weist der Aufsatz von Conny Melzer und Clemens Hillenbrand hin. Welche Aufgaben stellen sich den Lehrkräften für Sonderpädagogik in inklusiven Settings? Die vorliegenden internationalen
Studien belegen ein spezifisches Profil für Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen. Daraus ergeben sich Anforderungen an eine tragfähige sonderpädagogische Lehrerbildung.
In einer Fallstudie lassen sich die sonderpädagogischen Tätigkeiten demonstrieren. Helge Schulz zur Wiesch berichtet über die konkrete Förderung einer Schülerin mit geistiger Beeinträchtigung und autistischen Zügen. Er weist damit auf eine sonderpädagogische Professionalität hin, die das Recht auf angemessene Unterstützung bei sehr spezifischen Bedürfnissen zu beantworten versucht.
Die Bildung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung wird auch in Zukunft ein zentrales Thema der Bildungspolitik, der Wissenschaft, aber auch der Praxis darstellen.
Prof. Dr. Clemens Hillenbrand Dr. Peter Wachtel
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