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Tagung des Referats Körperliche und motorische Entwicklung

Die Landesreferentinnen und -referenten des Förderschwerpunkts Körperliche und motorische Entwicklung haben sich vom 13. bis 15. September 2018 in Kassel /Hann. Münden zur Jahrestagung getroffen. Thematische Schwerpunkte der Arbeitstagung waren die Digitale Bildung bzw. Informations- und Kommunikationstechnologien, Therapie an Schulen und in der Inklusion bei Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, wobei der Schwerpunkt auf Ergotherapie und den Bereich Pflege und Pädagogik gelegt wurde.

Im Bereich der Digitalen Bildung fand ein reger Austausch über verschiedene Ansätze, praktische Beispiele und die Ausstattungen der Schulen sowie das jeweils unterschiedliche Engagement der Schulträger oder Bundesländer statt. Besonders relevant für den Bereich der Förderzentren ist der assistive Aspekt von digitalen Medien. Hier liegt eine Reihe von Chancen und Möglichkeiten in der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen (Sprachsteuerung, Unterstützte Kommunikation, digitale Vernetzung von Hilfsmitteln wie Tablets und E-Rollstühle…). Die KMK hat ein Strategie-Papier zur „Bildung in der digitalen Welt“ (2016) veröffentlicht. Dieses bildet einen Orientierungsrahmen für die schulische Arbeit. Des Weiteren werden dort auch Aufgaben der Schulträger thematisiert, was vor dem Hintergrund der zu bewegenden Finanzen Relevanz hat. Gerade für den Bereich der Grundausstattung kommen relativ hohe Kosten auf die Schulen zu.

Zur Thematik Therapie an Schulen fand ein Fachgespräch mit vier Ergotherapeutinnen statt, die in unterschiedlichen Arbeitsfeldern (Förderzentrum, Praxis, Inklusion) arbeiten. In dem Austauschwurde deutlich, wo die zum Teil schon bekannten Problemlagen in der therapeutischen Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung an Schulen liegen. Eine professionelle Teamarbeit bedingt, dass die Therapeutinnen oder Therapeuten in das jeweilige Schulsystem fest eingebundenen sein müssten. Des Weiteren sollte ein therapeutisches Angebot nicht vom Förderort abhängig sein. Es wurden verschiedene Aspekte vor dem Hintergrundmöglicher Verbandsaktivität diskutiert.

Ausgehend von einem Antrag der Hauptversammlung wurde ein Positionspapier zum Thema Pflege und Pädagogik diskutiert und in Teilen nochmals – eher auf redaktioneller Ebene – verändert. Es ist geplant, sich mit dem Referat Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung abzustimmen.

Malte Kolshorn

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