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Tagung der Referentinnen und Referenten für Berufliche Bildung

Vom 14. bis 16. März 2019 fand das Treffen in Potsdam statt. Die Gastgeberin im Oberlinhaus, Christiane Klocke, und die Bundesreferentin Bettina Stöckle-Schowan haben die Delegierten begrüßt. Anschließend hat die Bundesreferentin den Rahmen des diesjährigen Treffens für die nächsten Tage abgesteckt. Es gab viel zu tun und wir haben es angepackt.

Mit den Berichten aus den Bundesländern, Nachfragen und Diskussionen über die jeweiligen Besonderheiten in den Ländern haben wir traditionell das Treffen begonnen. Dabei wurden die jeweiligen Eigenheiten in Bezug auf neue Gesetze, inklusive Entwicklungen oder „Rückentwicklungen“ oft staunend zur Kenntnis genommen und umfassend besprochen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bildeten die Grundlage für die weitere Arbeit. Besonders die vielfältigen, aus unserer Sicht oft nicht hinreichenden Bedingungen für den Übergang von der Schule zur Arbeitswelt waren anschließend das große Thema des Landesreferententreffens.

Den zweiten Tag haben wir mit einer Führung durch das Berufsbildungswerk Oberlinhaus begonnen. Sie hat uns spannende Einblicke in berufliche Bildung verschafft, die niemanden verlieren will. Dabei wurde deutlich, welche Bedingungen eine erfolgreiche berufliche Bildung von Menschen mit besonderem Förderbedarf braucht.

Der „Antrag 40“ zur Einbindung berufspädagogischer Inhalte im Studium zum Lehramtstyp 6 wurde zum Brief umgeschrieben. Wie bereits im letzten Jahr geplant, haben wir intensiv über die individuelle Förderung beim Übergang Schule-Arbeitswelt von Menschen mit besonderem Förderbedarf in inklusiven Systemen diskutiert. Wir sehen hier erheblichen Handlungsbedarf, da junge Menschen mit Förderbedarf in der Allgemeinen Schule nicht immer optimal auf den Übergang in die Arbeitswelt vorbereitet werden und teilweise beim Übergang in die Arbeitswelt „verloren gehen“. Es gibt in den einzelnen Bundesländern verschiedene Ansätze, wie beispielsweise das Team für Berufs- und Studienorientierung (BSO-Teams) in Berlin. Diese Angebote und die in der „Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung zwischen der Kultusministerkonferenz und der Bundesagentur für Arbeit“ von 2017 geplanten künftigen Strategien im Übergangsbereich wurden diskutiert und sollen aus unserer Sicht ausgeweitet und harmonisiert werden.

Damit zusammenhängend waren die Positionen des Referats Berufliche Bildung im vds zum Übergang Schule und Beruf ein weiterer wesentlicher Themenbereich des diesjährigen Treffens. An den Positionspapieren wurde intensiv gearbeitet.

Die Arbeitstagung war wie in jedem Jahr von hohem Engagement und Arbeitseinsatz der Referentinnen und Referenten geprägt. Trotz intensivem arbeitsteiligem Vorgehen und vorzeigbaren Arbeitsergebnissen bot das Treffen ausreichend Raum für kollegialen Austausch über die Bundesländergrenzen hinweg.

Das nächste Treffen findet voraussichtlich im März 2020 in Nürnberg (Franken) statt. Für dieses Treffen ist unter anderem ein Gespräch mit der Bundesagentur für Arbeit geplant.

Michael Szymanski

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