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Autismus-Spektrum: Selbstbestimmung und pädagogische Begleitung statt Pathologisierung
(pm) Der Verband Sonderpädagogik (vds) fordert im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bessere Bildungs- und Teilhabechancen für Menschen, die unter den Bedingungen des Autismus-Spektrum leben.

Im Rahmen des Bundesfachkongresses „Autismus-Spektrum verstehen und pädagogische Beziehungen sicherstellen“, den der vds vom 22.–23. März 2019 an der Universität Hannover ausrichtete, diskutierten rund 250 Pädagoginnen und Pädagogen aus unterschiedlichen Praxisfeldern, wie Bildungs- und Teilhabechancen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verbessert werden können, die unter den Bedingungen des Autismus-Spektrum leben. Der vds fordert eine Abkehr von der dominierenden medizinischen Sicht und der damit verbundenen Pathologisierung der Menschen. Stattdessen müsse es darum gehen, so die Bundesvorsitzende Dr. Angela Ehlers, in einer pädagogischen Begleitung auf Augenhöhe die selbstbestimmte Teilhabe und Partizipation in den Mittelpunkt zu rücken. Dafür brauche es vor Ort in den Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen neben einem Bewusstsein für die besonderen Belange der Kinder und Jugendlichen im Autismus-Spektrum und einer verlässlichen personellen Ausstattung vor allem ein multiprofessionelles Netzwerk, das an der eigenen Expertise der Menschen im Autismus-Spektrum ansetzt.

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