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"Zeitschrift für Heilpädagogik" - Ausgabe 4/19
Aus dem Inhalt:



Klaus Sarimski 160
Verhaltensauffälligkeiten bei Schülern mitDown-Syndrom aus Sicht der Eltern und Lehrer  
Jessica Kunsteller, Simeon Schlicht 167
Zur Bedeutung von Ähnlichkeiten im inklusiven Mathematikunterricht - Eine qualitative Analyse eines Interviews mit einer Schülerin mit Down-Syndrom  
Tatjana Leidig, Thomas Hennemann, Friederike van Zadelhoff, Matthias Grünke, Birthe Rauh, Nele Rauh 178
Wie kann es gelingen? - Nutzen und (Erfolgs-)Faktoren einer prozessbegleitenden Fortbldung auf dem Weg zur inklusiven Schule aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte  
Jürgen Thamm, Stefanie Albers, Ulrike Flott-Tönjes, Mechthild Ludwig, Birgit Storcks-Kemming, Helma Witt

 194

Duale Planungskompetenz versus Primat der Fachlichkeit - Reduktion auf einen "fachlichen Unterstützungsbedarf"?
vds aktuell
vds stellt vor: Das Hamburger bas-Beratungsteam 205
6. Würzburger Gespräch mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs
Buchbesprechung

Liebe Leserinnen und Leser!

Unser diesjähriges April-Heft beinhaltet zwei Oberthemen, die eine Reihe von Ideen für den Umgang speziell mit Schülerinnen und Schülern mit Trisomie 21 und die Lehrerbildung bieten. Sie beinhalten zugleich Anregungen für Kolleginnen und Kollegen von der Kita bis zur Schulaufsicht – somit hoffen wir, dass für viele von Ihnen etwas zur Unterstützung Ihres Arbeitsalltags dabei ist.
Die beiden ersten Beiträge beschäftigen sich mit Kindern mit Trisomie 21. Klaus Sarimski betrachtet dabei das Verhalten und mögliche Verhaltensauffälligkeiten dieser Schülergruppe genauer. Das wohl für uns interessanteste Ergebnis dieser Studie soll vorweggenommen werden: Die Belastung der Eltern von (kleinen) Kindern mit Down-Syndrom scheint vorherzusagen, wie stark später Verhaltensauffälligkeiten in der Schule sind. Hier gibt es also viel Unterstützungsbedarf schon im Rahmen der Frühförderung.
Der zweite Artikel von Jessica Kunsteller und Simeon Schlicht mutet von seiner Anlage (Vorstellung eines Interviews im Zuge einer Mathematikförderung mit einem Mädchen mit Trisomie 21) für sonderpädagogische Lehrkräfte vielleicht etwas ungewohnt an. Das vorgestellte Ähnlichkeiten-Konzept könnte aber Anregungen bieten, wie Gemeinsames Lernen (in inklusiven Klassen) gestaltet werden kann, vor allem aber, dass wir als Lehrerinnen und Lehrer Kindern auch schwerere Aufgaben zutrauen und nach Ähnlichkeiten im aktuellen Unterrichtsthema Ausschau halten sollten.
Im zweiten Teil dieser Ausgabe thematisieren die Beiträge die Lehreraus- und -fortbildung. Die Autorengruppe um Tatjana Leidig stellt dabei ein Fortbildungskonzept vor, mit dem die Schulentwicklung in Richtung inklusiver Schulen vorangetrieben werden kann. Vor allem Kolleginnen und Kollegen in Schulleitungen und in der Schulaufsicht dürften hier zahlreiche Anregungen für ihre eigenen Planungen finden.
Auch der vierte Aufsatz wurde von einer recht großen Autorengruppe, aber unter Federführung von Jürgen Thamm, verfasst. Ein im November hier erschienener Artikel hat eine rege Diskussion um Duale Unterrichtsplanung eröffnet. Wir als Schriftleitung sind sehr häufig auf den besagten Beitrag angesprochen worden. So freuen wir uns
besonders, dass diese Diskussion aus anderer Sicht fortgeführt wird.
Auch in diesem Heft starten wir mit einer weiteren neuen Rubrik: vds stellt vor. Hier sollen gelungene Beispiele aus der Praxis vorgestellt werden – in Fortsetzung zum dritten Aufsatz wird ein weiterer Ansatz zur inklusiven Schulentwicklung, ein Beratungsansatz, pointiert beschrieben.

Prof. Dr. Conny Melzer                     Dr. Peter Wachtel

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