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"Zeitschrift für Heilpädagogik" - Ausgabe 1/20
Aus dem Inhalt:

Dagmar Hänsel   

004
Karl Tornow und die Sonderpädagogik
Georg Theunissen 013
Autismus und Hyperlexie
Hannah Guhlmann, Laura Herlan, Klaus Sarimski 024
Großeltern von Kindern mit Down-Syndrom - Was bedeutet die Diagnose für ihr eigenes (Er-)Leben?
Reimer Kornmann, Kathrin Susanne Junkes 032
"24 ist 3 mal 7" - Varianten pädagogischen Handelns und hochschuldidaktische Reflexion zur inklusiven Unterrichtsgestaltung in der Grundschulmathematik
vds aktuell 036
vds stellt vor
Michaela Köster im Gespräch mit Anja Richter, Teamleiterin einer Ausgleichsklasse in Merseburg, und Dr. Andreas Mathner, Leiter der Ausgleichsklassen der Schule am Südpark in Merseburg

Liebe Leserinnen und Leser!

Sie haben in den letzten Tagen und Wochen vermutlich ebenso wie wir den einen oder anderen Jahresrückblick auf 2019 in den verschiedenen Medien (Fernsehen, Radio, Zeitung, Internet) wahrgenommen, vielleicht auch gesehen. Wir haben als Schriftleitung auch den Blick zurück gewagt: In 2019 sind in der Zeitschrift für Heilpädagogik 42 Beiträge erschienen. Davon waren etliche Theoriebeiträge, Übersichtsartikel, empirische Studien und auch Praxisbeispiele. Wir konnten – wie in dieser Ausgabe – sehr bunt gemischte Hefte, aber auch einige Themenhefte gestalten. Die Bandbreite ist sehr beachtlich. Der Blick zurück zeigt uns als Schriftleitung, aber sicher auch Ihnen als Leserinnen und Leser: Wir hatten Beiträge, die kritisch diskutiert wurden, aber auch etliche mit viel Lob. Daher möchten wir Sie für das Jahr 2020 ermutigen, sowohl den Autorinnen und Autoren als auch uns als Schriftleitung kritische Rückmeldungen zu senden. Aber auch ein Lob tut uns allen gut. So können wir die Zeitschrift für Heil pädagogik stetig weiterentwickeln.

Einen Blick viel weiter zurück wirft in unserem ersten Beitrag dieser Aus gabe Dagmar Hänsel. Sie betrachtet kritisch Karl Tornow, einen sowohl im Nationalsozialismus als auch in der jungen Bundesrepublik viel beachteten und für
unsere Profession einflussreichen Lehrer, der u.a. den Begriff der Sonderpädagogik geprägt hat. Bei allen Errungenschaften ist so ein kritischer Blick zurück ebenso hilfreich für uns zur kritischen und stetigen Weiterentwicklung der Sonderpädagogik. Nicht nur wir als Verband und Funktionsträger, sondern alle Mitglieder und Lehrkräfte, Heil- und Sonderpädagoginnen und -pädagogen in Schulen und außerschulischen Einrichtungen sollten uns bewusst sein, dass wir auf ganz unterschiedlichen Ebenen Personen in der Öffentlichkeit sind. Mit
unseren Ideen und unseren Handlungen bestimmen wir die Gesellschaft mit, in der wir leben und leben wollen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns einen guten und erfolgreichen Start in das Jahr 2020. Wir hoffen, Sie in Ihrer Professionalität mit der Zeitschrift für Heilpädagogik unterstützen zu können. Aber vielleicht gewinnen wir auch den einen oder die andere, sich ehrenamtlich in den Landesverbänden zu engagieren und Gesellschaft nicht nur im Kleinen in der eigenen Einrichtung, sondern auch im etwas größeren Rahmen mitzugestalten.

Conny Melzer                                Peter Wachtel

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