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"Zeitschrift für Heilpädagogik" - Ausgabe 8/19
Aus dem Inhalt:



Peter Rödler 360
Bindung und Autismus - eine Kontradiktion?
 
Natascha Stahl-Morabito 375
Schulische Förderangebote in den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung - der Versuch einer Taxonomie
 
Armin Castello 387
Klinische Kinderpsychologie in der Ausbildung von Grundschullehrkräften  
Annette Leonhardt, Hisae Miyauchi
398
Japans Wege der schulischen Inklusion
vds aktuell 405
Tagung der Landesreferenten und -referentinnen Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Tagung Pädagogik bei Krankheit

Buchbesprechung

Liebe Leserinnen und Leser!

Wenn Sie dieses Heft erreicht, sind (noch) in allen Bundesländern Sommerferien. Während die bayrischen und baden-württembergischen Kolleginnen und Kollegen hoffentlich ihre erste Woche genießen, beginnt in Berlin und Brandenburg schon das neue Schuljahr. Vielleicht finden Sie aber dennoch oder gerade deshalb Zeit, den einen oder anderen Artikel zu lesen. Wir haben für Sie in dieser Ausgabe daher sehr unterschiedliche Beiträge zusammengestellt, die thematisch sehr weit gestreut sind.
Im ersten Beitrag stellt Peter Rödler seine Sprachraumtheorie in Verbindung mit Menschen im Autismus-Spektrum vor und beschreibt zahlreiche praktische Implikationen für das Verstehen von Verhaltensweisen bzw. für das In-Beziehung-Treten.
Mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung beschäftigt sich Natascha Stahl-Morabito, auch wenn letztlich die Ideen für alle sonderpädagogischen Schwerpunkte relevant sein können. Sie stellt sehr praxisnah Möglichkeiten vor, wie schulische Fördermaßnahmen organisiert und umgesetzt werden können: Möglichkeiten für die ganze Klasse, für Kleingruppen und für Einzelsituationen.
Einen Blick in die Ausbildung von Grundschullehrkräften wirft im dritten Beitrag Armin Castello. Es gibt eine sehr hohe Prävalenz und Dunkelziffer hinsichtlich psychischer sowie internalisierender Störungen im Kindes- und Jugendalter. Daher ist es essentiell, dass alle Lehrkräfte diese erkennen und erste Maßnahmen einleiten können. Jedoch scheint dies in den Ausbildungs-Curricula der Universitäten so speziell nicht zu finden zu sein. Diese sind aber eher sehr allgemein auf Heterogenität und Inklusion bezogen.
Abschließend stellen Annette Leonhardt und Hisae Tsuda-Miyauchi das deutsche und das japanische Bildungssystem im Hinblick auf die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung vor. Dabei geben die beiden Autorinnen zu bedenken, inwiefern nicht einzelne Organisationsformen der Umsetzung oder auch ein Koordinator für Sonderpädagogik auch an Allgemeinen Schulen in
Deutschland hilfreich wären.
Wir wünschen Ihnen nicht nur einen guten Start ins neue Schuljahr oder erholsame Sommerferien, sondern auch eine ertragreiche Lektüre.

Conny Melzer                                Peter Wachtel

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