Was ist Mobbing und was können wir in Bildungseinrichtungen dagegen tun?

Zum Mobbing zählen Drangsalieren, Gemeinheiten, Ärgern, Angreifen und Schikanieren durch Peers aller Alterskohorten und Bildungseinrichtungen von Kindertageseinrichtungen über alle Schularten und Schulstufen hinweg bis in die berufliche Bildung und das Studium. Gehen ähnlichen Verhaltensweisen von Erwachsenen gegenüber Kindern und Jugendlichen aus, dann handelt es sich nicht um Mobbing, sondern um Vergehen gegenüber Schutzbefohlenen.

Zum Mobbing gehören soziale Angriffe wie das bewusste Ignorieren, Weg-Ekeln oder von vornherein Ausgeschlossen-Werden aus sozialen Gruppen sowie Verleumdungen, Schmähungen durch verletzende Ausdrücke oder Spitznamen, Beschimpfungen oder Beleidigungen und Cybermobbing über Social Media und Chats mit einer Rund-um-die-Uhr-Präsenz des Täterkreises und einer hohen Reichweite und großen Anonymität.

Mobbing kann in körperliche Gewalt bzw. Bedrohungen bis hin zu sexuellen Übergriffen und/oder zum Bestehlen sowie Beschädigen von Hab und Gut des Mobbing-Opfers münden.

In diesem Seminar wird erarbeitet

  • wo Mobbing am häufigsten auftreten kann und was Konflikte verstärkt
  • welche Rolle die Lehr- und Fachkräfte spielen können/müssen
  • welche möglichen Folgen von Mobbing auftreten können
  • welche Handlungsmöglichkeiten es gibt
  • wie die Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen sowie mit außerschulischen Partnern aussehen kann und
  • welche Programme gut genutzt werden können.

Zielgruppe: Lehr- und Fachkräfte aller Bildungseinrichtungen

Referentin: Dr. Angela Ehlers, Oberschulrätin i.R.

Termin: Montag, 29.06.2026 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Kosten:
60 Euro für Vollzahler
40 Euro für Studierende und LAA
50 Euro für Mitglieder im vds
30 Euro für Studierende und LAA als vds-Mitglieder


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